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Kurzwelle im Koffer – Handfunke kaputt

Irgendwann im März ist meiner XYL und mir das ganze Kabelgedöns meiner Station zu viel geworden; ich habe daraufhin alles abgebaut und im Sinne von RaDAR in einem Koffer verstaut.

Der Aufbau der Anlage dauert zwar nicht lang, aber da sie weitest gehend aus den Augen verschwunden ist, ist sie auch nicht mehr so stark im Sinn vertreten. Schade eigentlich, denn ich will ja Betrieb machen.

Ach so, für echtes RaDAR fehlt auch noch eine wichtige Sache: Die portable Energiequelle. Aktuell habe ich ein kleines 6A-Schaltnetzteil im Koffer. Das muss noch durch einen Akku ergänzt oder ersetzt werden.

Den Umgang mit der Doppelzepp und vor allem dem Z-Match muss ich auch noch üben, bislang habe ich da noch kein QSO mit arbeiten können 😦

Zu guter Letzt hat sich dann auch noch mein Handfunkgerät verabschiedet; hier muss zügig Ersatz her. Nur: welches der vielen Geräte ist das geeignetste? Und hat ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis? Rätstel und Aufgaben, die gelöst werden wollen …

Bis bald, 73, Dirk DB6EDR

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DARC 10-m-Contest

Eigentlich wollte ich meine reparierte ZM-4 mit einer Teilnahme am 10-m-Contest einweihen. Hat leider nicht geklappt, weil sich kurzfristig familiärer Besuch angemeldet hat. Die Familie ist mir nun mal wichtiger als Amateurfunk, daher habe ich die Teilnahme spontan gekippt.

Also weiter warten auf das Ergebnis …

ZM-4 schon defekt

Hier habe ich geschrieben, dass die ZM-4 fertig ist. Tja, was das Löten und den sonstigen Zusammenbau angeht, ist sie das auch. Leider hat sich beim Test auf dem Kid’s Day gezeigt, dass sie nicht funktioniert.

Noch auf dem Kid’s Day habe ich dann feststellen müssen, dass einer der Drehkondensatoren defekt ist. Ob er defekt geliefert wurde oder bei der Endmontage kaputt gegangen ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Peter, DL2FI, von QRP Projekt, schickt mir jedenfalls ein Ersatzteil zu. Im Laufe der Woche sollte es bei mir ankommen, so dass ich die ZM-4 am Wochenende reparieren kann. Mal schauen, wie sie danach spielt.

ZM-4 ist fertig

Zu Weihnachten habe ich von meiner XYL Caroline einen ZM-4-Bausatz geschenkt bekommen. Nachdem die beiden älteren Kinder im Weihnachtsurlaub bei ihren Großeltern sind, habe ich mir in den vergangenen Tagen ein wenig Zeit zum Basteln genommen.

Dafür, dass ich seit mehreren Jahren keinen Lötkolben mehr geschwungen habe, ist mir die Arbeit noch sehr gut von der Hand gegangen. Wie erwartet war das Wickeln der beiden Spulen der schwierigste Teil des Bausatzes. Gleich danach kommt das Bohren der Vorder- und Rückseite. Die Bohrungen sind zum Teil etwas verrutscht 😦 Wie sich heraus gestellt hat, war das aber kein Hindernis – die Schalter werden ja zum Glück mit Drahtstücken an die Platine gelötet. Hier ist noch etwas Spielraum 🙂 Desgleichen für die beiden 4mm-Buchsen. Also: Glück gehabt.

Gestern Abend habe ich dann noch mit einem Bekannten (noch unlis) die Doppel-Zepp ohne Hühnerleiter abgemessen und fertig gebaut. Sie passt zusammen mit dem Befestigungs“seil“ (1 mm Maurerschnur, 2×25 Meter) und den Wurfgewichten (ein paar 6er Muttern) in eine Brotdose. Zu Silvester werde ich die Antenne dann mal ausprobieren. Selbstverständlich berichte ich dann hier, wie sie so spielt.

73, DB6EDR

Einsteiger-Gerät – es kommt anders, als man denkt

Vergangenen Samstag war es dann soweit – ich bin zum Amateurfunkhändler „um die Ecke“ gefahren. Dort wollte ich mir eigentlich ein FT-817ND mitsamt einer verkürzten Vertical und einem Magnetfuss holen. Die beiden letzteren Teile habe ich mir auch tatsächlich gekauft.
Vom 817er habe ich wieder Abstand genommen, nachdem ich mir ein 1:1 Bild von seiner Größe gemacht habe: Die Bedienelemente waren mir zu klein, um damit auch mal länger Betrieb machen zu können. Die Gegenprobe mit dem FT-857D hat mich überzeugt – es ist das größere und leistungsstärkere Gerät geworden.

Dummerweise konnte ich nicht sofort QRV gehen, als ich wieder zu Hause war – das Antennengewinde vom Magnetfuss ist so schlecht geschnitten, dass die Antenne nicht passt. Den Fuss werde ich umtauschen müssen.

Ich bin momentan am Grübeln, ob ich nicht statt eines Magnetfusses das Foto-Stativ von Netto hole (momentan für 9 € im Angebot) und da einfach einen Antennenfuss dran montiere. Was meint ihr?

Einsteiger-Gerät – Entscheidung ist gefallen

Auch wenn ich mich im meinem letzten Beitrag noch für den FT-857D ausgesprochen habe, habe ich meine Meinung zwischenzeitlich geändert. Ich werde mir übermorgen den FT-817ND zusammen mit einer verkürzten Vertikalantenne kaufen.

Wie kommt’s?
Klar, der 857 hat gegenüber dem 817 einige Vorteile. Die für mich zutreffenden habe ich ja auch schon herausgearbeitet. Er hat allerdings auch in der Bedienung einige Nachteile, die ich auf verschiedenen Webseiten gefunden habe.
So lässt sich beispielsweise die Ausgangsleistung nur in relativen Werten einstellen, ohne dass eine Umrechnung in Watt möglich wäre. Das ist für mich ausgesprochen schlecht, da ich so ohne es zu wollen sehr leicht die BEMV-Freigrenze von 10 W EIRP überschreiten kann. Oder es wird zu wenig Leistung produziert und ich frage mich, warum ich keine QSOs zu Stande bekomme.
Da nehme ich doch lieber ein Gerät, bei dem ich die Obergrenze der Sendeleistung kenne und so sicher einschätzen kann, ob nun die Selbsterklärung fällig wird oder nicht.

Außerdem laufe ich so nicht Gefahr, dass ich mir Zusatzgeräte, die für QRP-Betrieb ausgelegt sind, mit zu viel Leistung grille.

Einen DSP werde ich mir nicht einbauen, da ich nicht auf die Garantie verzichten will. Ich werde mir eher ein zusätzliches Mikrofon holen und da den RF-Clipper von Joachim Münch, DF4ZS, einbauen (lassen).

Also, auf geht’s – nächste Woche melde ich mich mit den ersten Erfahrungen zum FT-817ND.

Bis dahin,

73! Dirk DB6EDR

Einsteiger-Gerät – welches soll es sein?

Nachdem nun der Punkt mit Selbstbau – ja oder nein – geklärt ist, kommt der nächste Punkt: Was für ein Gerät will ich haben? Die grundlegenden Anforderungen habe ich ich in einem früheren Beitrag bereits aufgeführt; hier die drei wichtigsten:

  • Das Gerät soll eine Einstellung für QRP-Betrieb haben.
  • Alle Kurzwellenbänder; 2m und 70cm wären auch nicht sein.
  • Für den Portabelbetrieb soll es möglichst klein und leicht sein.

Mit diesen Anforderungen bleiben nicht mehr viele Geräte übrig. Alinco und Kenwood haben kein Gerät im Angebot, das spürbar unter vier Kilogramm wiegt. Zusammen mit einem Akku wären das dann locker fünf bis sechs Kilo, die ich mit mir rumschleppen müsste. Nein danke, das ist mir zu viel.
Von Icom gibt es den IC-7000, den Nachfolger des IC706MKIIG. Mit 2,3 Kilogramm bietet er 100 Watt auf KW, 50 Watt auf 2 Meter und 35 Watt auf 70cm. Aber er kostet über 1.100 Euro. Das ist mehr als ich bereit bin auszugeben.
Yaesu hat mit dem FT-817-ND und FT-857-D zwei sehr interessante Geräte im Angebot. Der 817 ist DAS QRP-Fertiggerät schlechthin – und das einzige, was noch gut zu bekommen ist. Der große Bruder 857 bietet sowohl die bessere Bedienbarkeit durch ein größeres Gehäuse als auch die Möglichkeit, mal mit bis zu 100 Watt zu senden. Ein DSP ist beim 857er bereits eingebaut. Im 817er kann man zwar einen DSP nachrüsten, allerdings auf Kosten der Garantie – und der Preisvorteil ist dann auch dahin.

Der 857er ist zwar kein QRP-Gerät, aber man kann ihn sehr leicht auf 20 Watt begrenzen. Damit liegt er „nur“ 3 dB über der QRP-Grenze für SSB. Das ist für mich akzeptabel. Seine zwei Kilogramm lassen sich auch zusammen mit einem Akku und einer Antenne gut transportieren. Bei einer weiteren Begrenzung der Leistung auf 15 Watt kann dann auch die ZM-4 von QRP Project guten Gewissens betrieben werden; in einer Mail hat Peter, DL2FI, mir das als gut verträgliche Obergrenze genannt. Selbst 20 Watt sollen noch funktionieren, allerdings auf eigenes Risiko.

Die BEMV-Erklärung … nun gut, für zu Hause wird die Leistung so begrenzt, dass die erlaubten 10 Watt EIRP nicht überschritten werden. Und für portable Sendeanlagen fällt die Erklärung nicht an 🙂