Ubuntu disqualifiziert sich selbst

Letzte Woche habe ich mir ein Netbook gekauft, das auch sehr gut spielt. Zuerst habe ich es unter Win7 Starter getestet und für gut befunden. Dann habe ich Ubuntu Maverick getestet, erst mal vom USB-Stick als Live-Medium gestartet. Auch alles gut. Also auf, Win7 wegsichern und runter werfen. Dafür Ubuntu drauf gespielt.

Irgendwann, nach der x-ten Desktop-Umgebung (Gnome, Unity, Unity 2D, XFCE, …) und der jeweiligen Deinstallation wollte mich Ubuntu nicht mehr in die grafische Oberfläche lassen. Über TTY bin ich noch an das System ran gekommen. Die Fehlermeldung war wenig berauschen – org.freedesktop.NetworkManager irgendwas konnte nicht gefunden werden, kein passender Prozess gefunden.

Okay, sowas kann bei Massen-Deinstallationen schon mal passieren. Ich wusste ja, was ich noch so alles brauche neben der Out-of-the-box-Installation. Also noch mal drüber installieren. War wieder alles gut, dieses Mal sogar für länger.

Heute habe ich dann festgestellt, das Suspend-to-RAM zwar funktioniert, nach dem Resume aber Tastatur und Touchpad nicht mehr funktionieren. Hart abschalten und neu starten => geht wieder. Diverse Versuche später, Resume funktioniert immer noch nicht. Aber das Aussperren aus Gnome hat wieder funktioniert. Die selbe Fehlermeldung wie oben.

Nein danke, so nicht. Ich brauche ein zuverlässig funktionierendes System, das auch die eine oder andere Deinstallation von Software verträgt, ohne mich gleich auszusperren. Daher werde ich über Nacht wohl wieder Win7 Starter auf das Netbook spielen. Zum Glück habe ich die gesamte Festplatte per dd in ein Image gesichert. Dann brauche ich „nur“ das zurück spielen. Bei 250 GB und 8 MB/s dauert das aber …

Nun ja, bleibt Ubuntu also weiterhin was für die VM auf dem großen Rechner zu Hause. Gearbeitet wird unter Win7.