Kid’s Day in Oldenburg

In einem früheren Beitrag habe ich ja schon einige Ideen zur Jugendarbeit in Oldenburg veröffentlicht. Eine davon werde ich, wenn alles gut geht, zusammen mit einem Freund und Unterstützung vom DARC (I11, I57) am 2. Januar 2011 umsetzen: den Kid’s Day.

Der Kid’s Day ist eine Veranstaltung der ARRL (American Radio Relay League, Gegenstück zum DARC in den Vereinigten Staaten) und soll Kinder und Jugendliche zum Amateurfunk bringen.

Was bieten wir an?

  • Einführung in den Amateurfunkdienst und die Betriebstechnik
  • Reinschnuppern in die verschiedenen Betriebsarten
  • Ausbildungsfunkbetrieb an ein oder zwei Stationen

Wann und wo soll das ganze stattfinden?

Am 2. Januar 2011 ab 16 Uhr. Aktuell haben wir beim Gemeindehaus Ofenerdiek nachgefragt, ob wir deren Räume nutzen können.
Die Uhrzeit kann sich noch ein wenig verschieben; der eigentliche Kid’s Day startet um 18:00 Uhr UTC, das ist 17:00 Uhr in Oldenburg.

Wir fangen eine Stunde früher an, um mit den Jugendlichen zusammen die Station aufzubauen und in Ruhe eine Einführung in die Betriebstechnik zu geben. Außerdem können wir die Zeit nutzen, um in die verschiedenen Betriebsarten, die es so gibt (Morsen, Sprache und verschiedene Computer-gestützte Arten) hineinzuschnuppern.

Was genau wird gemacht?

Für das Reinschnuppern erhalten wir Unterstützung von Stephan Schaar, dem Entwickler und Vertreiber des Pappradios. Das ist ein „halbes“ Radio, das sich nur um den Empfang der Signale kümmert und sie für den PC aufbereitet. Die andere Hälfte des Radios ist ein Programm im PC, das die aufbereiteten Signale weiter verarbeitet und sie für uns Menschen verständlich macht. Sei es, indem sie über die Boxen ausgegeben werden oder indem sie als Text auf den Bildschirm geschrieben werden.

Beim Ausbildungsbetrieb hat uns der DARC-Ortsverein Papenburg, I57, vorgeschlagen, eine ähnliche Aktion zu organisieren, so dass die Teilnehmer zumindest untereinander reden können, beispielsweise um die Mikrofonangst zu überwinden. Wenn die Jugendlichen dann mutiger geworden sind, werden wir sicher auch internationale Verbindungen ausprobieren.

Jeder Teilnehmer soll eine Urkunde erhalten, in der er die getätigten Verbindungen einträgt. Außerdem werden QSL-Karten ausgefüllt und verschickt. Die Antworten werden dann, sobald sie eingehen, an die Jugendlichen verteilt.

Für Vorschläge und Hilfsangebote sind wir absolut offen – meldet euch über die Kommentarfunktion!

73, Dirk DB6EDR